

Aus dem Projektkosmos: «Wie riecht Secondhand?», «Ist Recycling eine Klassenfrage?», «Wie bringen wir die allwissende Müllhalde zum Sprechen?» ...


«Wer macht Zirkularität?» richtet den Blick auf die Menschen und Initiativen, die Kreislaufwirtschaft seit Jahren praktisch leben. Während grosse Unternehmen zunehmend mit zirkulären Produkten und Dienstleistungen werben, ergänzt das Projekt diese Perspektive um lokale Bottom-up-Initiativen aus Zürich. Vorgestellt werden Vereine und Organisationen, die sich in den Bereichen Textilien, Food Waste, Elektrotechnik, Entsorgung und Materialmärkte für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen.
Mindestens so wichtig wie die Projekte selbst sind die Menschen dahinter, die mit viel Herzblut, Ausdauer und oft unter prekären Bedingungen für ihre Anliegen einstehen. Die Veranstaltungen machen ihr Engagement sichtbar, fördern den Austausch und die Vernetzung untereinander und zeigen, dass Zirkularität nicht nur ein wirtschaftliches Konzept, sondern vor allem gelebte Praxis ist.
ausführlich erklärt
Kulturelle und ökologische Transformationsdebatten werden häufig aus einer Perspektive geführt, in der Nachhaltigkeit als bewusste Entscheidung erscheint. Gleichzeitig entstehen viele nachhaltige Praktiken dort, wo Ressourcen knapp sind und Wiederverwendung, Reparatur oder gemeinschaftliche Nutzung Teil des Alltags sind. Precarious Environments setzt an dieser Realität an und untersucht, unter welchen Bedingungen nachhaltige Praktiken tatsächlich entstehen und getragen werden.
In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste und OFFCUT Zürich entsteht ein offener Arbeitsraum, in dem unterschiedliche Erfahrungen, Wissensformen und Lebensrealitäten zusammenkommen. Studierende, Initiativen und Akteur:innen aus dem Stadtraum arbeiten gemeinsam an der Verbindung von ökologischen Fragen mit sozialen und ökonomischen Bedingungen des Alltags. Dadurch werden Perspektiven sichtbar, die in Nachhaltigkeitsdiskursen oft unberücksichtigt bleiben.
Als Pilotphase bildet das Projekt den Ausgangspunkt für eine mehrjährige Reihe im Raum K72*, in der kollaborative Vermittlungsformate zu Prekarität, Stadtraum und nachhaltiger Praxis weiterentwickelt werden. Ziel ist es, langfristig neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Initiativen und Öffentlichkeit zu erproben und nachhaltig zu verankern.
*K72 ist eine Projektplattform an der Konradstrasse 72. Seit Oktober 2024 nutzen Studierende und Lehrende des Majors «Critical Social Practice in Art Education» den Raum für Aktionen im Feld von Critical Education & the Arts. Im Fokus steht die Verbindung von künstlerisch-edukativen Praktiken und Stadtgesellschaft.
Inhalt
«Wer macht Zirkularität?», Seminar und Abendveranstaltung
Ort
K72 und Stadtraum Zürich
Teilnehmende
Studierende Critical Social Practice in Art Education
Projekt-
partner:innen
Zürcher Hochschule der Künste, Leitung CSPiAE: Claudia Hummel
OFFCUT Zürich, Silvan Kuhl
Stadt Zürich
Projektleitung
Léonie Süess, Jeffrey Wolf (+ Silvan Kuhl, OFFCUT Zürich)
Laufzeit Projekt
18.03. – 13.05.2026
Round Table
13.05.2026
Förderung
Zürcher Hochschule der Künste
Impressum


Aus dem Projektkosmos: «Wie riecht Secondhand?», «Ist Recycling eine Klassenfrage?», «Wie bringen wir die allwissende Müllhalde zum Sprechen?» ...


«Wer macht Zirkularität?» richtet den Blick auf die Menschen und Initiativen, die Kreislaufwirtschaft seit Jahren praktisch leben. Während grosse Unternehmen zunehmend mit zirkulären Produkten und Dienstleistungen werben, ergänzt das Projekt diese Perspektive um lokale Bottom-up-Initiativen aus Zürich. Vorgestellt werden Vereine und Organisationen, die sich in den Bereichen Textilien, Food Waste, Elektrotechnik, Entsorgung und Materialmärkte für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen.
Mindestens so wichtig wie die Projekte selbst sind die Menschen dahinter, die mit viel Herzblut, Ausdauer und oft unter prekären Bedingungen für ihre Anliegen einstehen. Die Veranstaltungen machen ihr Engagement sichtbar, fördern den Austausch und die Vernetzung untereinander und zeigen, dass Zirkularität nicht nur ein wirtschaftliches Konzept, sondern vor allem gelebte Praxis ist.
ausführlich erklärt
Kulturelle und ökologische Transformationsdebatten werden häufig aus einer Perspektive geführt, in der Nachhaltigkeit als bewusste Entscheidung erscheint. Gleichzeitig entstehen viele nachhaltige Praktiken dort, wo Ressourcen knapp sind und Wiederverwendung, Reparatur oder gemeinschaftliche Nutzung Teil des Alltags sind. Precarious Environments setzt an dieser Realität an und untersucht, unter welchen Bedingungen nachhaltige Praktiken tatsächlich entstehen und getragen werden.
In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste und OFFCUT Zürich entsteht ein offener Arbeitsraum, in dem unterschiedliche Erfahrungen, Wissensformen und Lebensrealitäten zusammenkommen. Studierende, Initiativen und Akteur:innen aus dem Stadtraum arbeiten gemeinsam an der Verbindung von ökologischen Fragen mit sozialen und ökonomischen Bedingungen des Alltags. Dadurch werden Perspektiven sichtbar, die in Nachhaltigkeitsdiskursen oft unberücksichtigt bleiben.
Als Pilotphase bildet das Projekt den Ausgangspunkt für eine mehrjährige Reihe im Raum K72*, in der kollaborative Vermittlungsformate zu Prekarität, Stadtraum und nachhaltiger Praxis weiterentwickelt werden. Ziel ist es, langfristig neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Initiativen und Öffentlichkeit zu erproben und nachhaltig zu verankern.
*K72 ist eine Projektplattform an der Konradstrasse 72. Seit Oktober 2024 nutzen Studierende und Lehrende des Majors «Critical Social Practice in Art Education» den Raum für Aktionen im Feld von Critical Education & the Arts. Im Fokus steht die Verbindung von künstlerisch-edukativen Praktiken und Stadtgesellschaft.
Inhalt
«Wer macht Zirkularität?», Seminar und Abendveranstaltung
Ort
K72 und Stadtraum Zürich
Teilnehmende
Studierende Critical Social Practice in Art Education
Projekt-
partner:innen
Zürcher Hochschule der Künste, Leitung CSPiAE: Claudia Hummel
OFFCUT Zürich, Silvan Kuhl
Stadt Zürich
Projektleitung
Léonie Süess, Jeffrey Wolf (+ Silvan Kuhl, OFFCUT Zürich)
Laufzeit Projekt
18.03. – 13.05.2026
Round Table
13.05.2026
Förderung
Zürcher Hochschule der Künste
Impressum