

Aus dem Projektkosmos: «Wieso soll ich aufschreiben, was ich nicht herausfinden konnte?», «Auf Befehl kann ich nicht kreativ sein.», «Das ist so weit weg, vielleicht bedeutet es dort was anderes?» ...


Woher kommen unsere Dinge – und welche Geschichten tragen sie in sich? Ausgehend von dieser Frage arbeiteten Jugendliche über mehrere Monate an eigenen Gegenständen und entwickelten daraus persönliche, gesellschaftliche und globale Perspektiven. Das Projekt verband Schule, Historisches Museum und Kunstraum Baden zu einem gemeinsamen Lern- und Arbeitsraum ausserhalb des klassischen Unterrichts.
Die Praxis des Ausstellens wurde dabei selbst zum zentralen Teil des Prozesses. Im Kunstraum entstand ein ästhetisches und poetisches Aushandlungsfeld, in dem Fragen, Recherchen und persönliche Bezüge räumlich sichtbar wurden und neue Denkprozesse entstehen konnten. Ausstellen bedeutete hier nicht Präsentation von Ergebnissen, sondern eine Form des gemeinsamen Forschens.
Woher kommen unsere Dinge? versteht Kulturvermittlung als Raum, in dem junge Menschen, Institutionen und Öffentlichkeit miteinander in Beziehung treten – und in dem Kooperation neue Perspektiven auf Gegenwart, Herkunft und Zusammenleben eröffnet.
ausführlich erklärt
Viele Bildungs- und Vermittlungsformate gehen von bereits definiertem Wissen aus. Fragen entstehen dabei oft erst am Rand. Woher kommen unsere Dinge? setzt an einem anderen Punkt an: bei der Erfahrung, dass Interesse dort entsteht, wo eigene Fragen Ausgangspunkt werden dürfen. Das Projekt untersucht, wie ausserschulische Lernorte Räume eröffnen können, in denen Jugendliche Gegenwart, Herkunft und Wert von Dingen selbst befragen und öffentlich verhandeln.
In Zusammenarbeit mit der Bezirksschule Baden, dem Historischen Museum Baden und dem Kunstraum Baden entsteht ein gemeinsamer Arbeitsraum zwischen Schule, Sammlung und Ausstellung. Alltagsgegenstände dienen dabei als Ausgangspunkt für Recherchen, Gespräche und künstlerische Auseinandersetzungen. Die Jugendlichen bewegen sich zwischen persönlicher Erfahrung, historischen Kontexten und gesellschaftlichen Fragestellungen und entwickeln daraus eigene Perspektiven auf Konsum, Produktion und Bedeutung.
Zentral ist dabei die Praxis des Ausstellens. Die Ausstellung bildet nicht den Abschluss eines Lernprozesses, sondern dessen Arbeitsform. Im Kunstraum entsteht ein ästhetisches und poetisches Aushandlungsfeld, in dem Fragen, Unsicherheiten und unterschiedliche Positionen sichtbar werden können. Ausstellen wird so zu einer Form des gemeinsamen Denkens, in der Wissen nicht vermittelt, sondern gemeinsam erzeugt wird.
Das Projekt macht sichtbar, welches Potenzial in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen liegt. Schule, Museum und Kunstraum übernehmen jeweils unterschiedliche Rollen und ermöglichen gemeinsam einen Lernraum, der über den Unterricht hinausreicht. Jugendliche werden dabei nicht als Publikum verstanden, sondern als aktive Mitgestaltende einer öffentlichen Auseinandersetzung.
Woher kommen unsere Dinge? zeigt exemplarisch, wie Kulturvermittlung als gemeinsame Praxis funktionieren kann: indem sie Räume schafft, in denen Fragen entstehen dürfen, bevor Antworten feststehen, und in denen Lernen, Ausstellen und gesellschaftliche Erfahrung miteinander in Beziehung treten.
Inhalt
«Woher kommen unsere Dinge?», Ausstellungsprojekt
Ort
Kunstraum Baden
Teilnehmende
Schüler:innen Bez 3b
Projekt-
partner:innen
Schule Burghalde Baden, Anna Byland
Kunstraum Baden, Claudia Spinelli und Maria Bänziger
Historisches Museum Baden, Carol Nater Cartier und Heidi Pechlaner Gut
Projektleitung &
Kuration
Jonas Bürgi, Léonie Süess, Jeffrey Wolf
Laufzeit Projekt
Okt. 2022 – April 2023
Laufzeit Ausstellung
23.02. – 05.03.2023
Förderung
Programm «Kultur macht Schule» der Fachstelle Kulturvermittlung, Departement Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau
Stiftung Mercator Schweiz
Killer-Schmidli-Stiftung
Marlis und Hans Peter Wüthrich-Mäder-Stiftung
Swisslos??
Medien
Aargauer Zeitung (03.02.2023): Woher kommen unsere Dinge?
Blog Kultur macht Schule, Jonas Bürgi (30.04.2023): Kulturvermittlung von aussen. Ein Wegweiser
Blog Kultur macht Schule, Gallus Staubli (29.11.2023): Das Ziel ist nicht das Ziel
Auszeichnungen
Funkenflug 2023
Impressum

Aus dem Projektkosmos: «Wieso soll ich aufschreiben, was ich nicht herausfinden konnte?», «Auf Befehl kann ich nicht kreativ sein.», «Das ist so weit weg, vielleicht bedeutet es dort was anderes?» ...



Woher kommen unsere Dinge – und welche Geschichten tragen sie in sich? Ausgehend von dieser Frage arbeiteten Jugendliche über mehrere Monate an eigenen Gegenständen und entwickelten daraus persönliche, gesellschaftliche und globale Perspektiven. Das Projekt verband Schule, Historisches Museum und Kunstraum Baden zu einem gemeinsamen Lern- und Arbeitsraum ausserhalb des klassischen Unterrichts.
Die Praxis des Ausstellens wurde dabei selbst zum zentralen Teil des Prozesses. Im Kunstraum entstand ein ästhetisches und poetisches Aushandlungsfeld, in dem Fragen, Recherchen und persönliche Bezüge räumlich sichtbar wurden und neue Denkprozesse entstehen konnten. Ausstellen bedeutete hier nicht Präsentation von Ergebnissen, sondern eine Form des gemeinsamen Forschens.
Woher kommen unsere Dinge? versteht Kulturvermittlung als Raum, in dem junge Menschen, Institutionen und Öffentlichkeit miteinander in Beziehung treten – und in dem Kooperation neue Perspektiven auf Gegenwart, Herkunft und Zusammenleben eröffnet.
ausführlich erklärt
Viele Bildungs- und Vermittlungsformate gehen von bereits definiertem Wissen aus. Fragen entstehen dabei oft erst am Rand. Woher kommen unsere Dinge? setzt an einem anderen Punkt an: bei der Erfahrung, dass Interesse dort entsteht, wo eigene Fragen Ausgangspunkt werden dürfen. Das Projekt untersucht, wie ausserschulische Lernorte Räume eröffnen können, in denen Jugendliche Gegenwart, Herkunft und Wert von Dingen selbst befragen und öffentlich verhandeln.
In Zusammenarbeit mit der Bezirksschule Baden, dem Historischen Museum Baden und dem Kunstraum Baden entsteht ein gemeinsamer Arbeitsraum zwischen Schule, Sammlung und Ausstellung. Alltagsgegenstände dienen dabei als Ausgangspunkt für Recherchen, Gespräche und künstlerische Auseinandersetzungen. Die Jugendlichen bewegen sich zwischen persönlicher Erfahrung, historischen Kontexten und gesellschaftlichen Fragestellungen und entwickeln daraus eigene Perspektiven auf Konsum, Produktion und Bedeutung.
Zentral ist dabei die Praxis des Ausstellens. Die Ausstellung bildet nicht den Abschluss eines Lernprozesses, sondern dessen Arbeitsform. Im Kunstraum entsteht ein ästhetisches und poetisches Aushandlungsfeld, in dem Fragen, Unsicherheiten und unterschiedliche Positionen sichtbar werden können. Ausstellen wird so zu einer Form des gemeinsamen Denkens, in der Wissen nicht vermittelt, sondern gemeinsam erzeugt wird.
Das Projekt macht sichtbar, welches Potenzial in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen liegt. Schule, Museum und Kunstraum übernehmen jeweils unterschiedliche Rollen und ermöglichen gemeinsam einen Lernraum, der über den Unterricht hinausreicht. Jugendliche werden dabei nicht als Publikum verstanden, sondern als aktive Mitgestaltende einer öffentlichen Auseinandersetzung.
Woher kommen unsere Dinge? zeigt exemplarisch, wie Kulturvermittlung als gemeinsame Praxis funktionieren kann: indem sie Räume schafft, in denen Fragen entstehen dürfen, bevor Antworten feststehen, und in denen Lernen, Ausstellen und gesellschaftliche Erfahrung miteinander in Beziehung treten.
Inhalt
«Woher kommen unsere Dinge?», Ausstellungsprojekt
Ort
Kunstraum Baden
Teilnehmende
Schüler:innen Bez 3b
Projekt-
partner:innen
Schule Burghalde Baden, Anna Byland
Kunstraum Baden, Claudia Spinelli und Maria Bänziger
Historisches Museum Baden, Carol Nater Cartier und Heidi Pechlaner Gut
Projektleitung &
Kuration
Jonas Bürgi, Léonie Süess, Jeffrey Wolf
Laufzeit Projekt
Okt. 2022 – April 2023
Laufzeit Ausstellung
23.02. – 05.03.2023
Förderung
Programm «Kultur macht Schule» der Fachstelle Kulturvermittlung, Departement Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau
Stiftung Mercator Schweiz
Killer-Schmidli-Stiftung
Marlis und Hans Peter Wüthrich-Mäder-Stiftung
Swisslos??
Medien
Aargauer Zeitung (03.02.2023): Woher kommen unsere Dinge?
Blog Kultur macht Schule, Jonas Bürgi (30.04.2023): Kulturvermittlung von aussen. Ein Wegweiser
Blog Kultur macht Schule, Gallus Staubli (29.11.2023): Das Ziel ist nicht das Ziel
Auszeichnungen
Funkenflug 2023
Impressum